Dienstag, 1. Oktober 2019

Großangelegtes Zivilschutztraining in Russland gestartet

Rettungsdienst in Russland

Russisches Ministerium für Notfallsituationen hat eine gesamtrussische Ausbildung zum Zivilschutz in allen Regionen Russlands gestartet. 


Im Rahmen dieser Aktion werden Evakuierungen und Beseitigung der Folgen von Notfällen geschult.

"Wir haben mit dem Training des gesamten Teams landesweit begonnen. Große Notfälle, die in diesem Jahr aufgetreten sind, haben Probleme im Zusammenspiel der Kräfte und Mittel des einheitlichen Systems für Prävention und Beseitigung der Katastrophen aufgedeckt. In dieser Hinsicht wird das Ministerium für Notfallsituationen regelmäßig Sonderübungen durchführen", sagte Minister Jewgeni Sinitschew laut TASS.


Der stellvertretende Leiter des Ministeriums für Notsituationen Pawel Baryschev erklärte, dass die Zahl der Notfälle, die eine große Anzahl von professionellen Rettern erfordern, zugenommen hat:

"Wie die Praxis zeigt, nimmt die Zahl der großangelegten Notfälle, Unfälle und Katastrophen, die die Beteiligung großen Rettungsgruppierungen erfordern, zu und ist inzwischen mit der Militärzeit vergleichbar".

Er fügte hinzu, dass es wichtig sei, schnell auf jeden Notfall zu reagieren: "Die schnelle Wiederherstellung lebenserhaltender Systeme ist die wichtigste Aufgabe der Zivilverteidigung".

Das Training wird zwei Tage dauern und ist in zwei Etappen unterteilt.

Am Dienstag soll die einwandfreie Interaktion der regionalen Leiter des einheitlichen Rettungssystems, praktische Maßnahmen unter Notfallbedingungen und öffentliche Alarmierung überprüft werden.

In der zweiten Phase werden Methoden zur Evakuierung der Bevölkerung aus den Notgebieten ausgearbeitet. In Obninsk, Region Kaluga, wird insbesondere auf folgende Übungen eingegangen: Zivilverteidigungskurse, sanitäre Behandlung der Bevölkerung, Dekontaminierung von Gebäuden und Infrastruktur, spezielle Bearbeitung von Ausrüstung und Territorien, Evakuierungsmaßnahmen, zentrale Versorgung der Bevölkerung mit persönlicher Schutzausrüstung, sowie die Organisation von Retungs- und Notfalltätigkeit in Katastrophenzonen.

Quelle (TASS)

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