Freitag, 27. September 2019

Lawrow warnt Europa vor drohender Ausbreitung von Terroristen

Die bewaffnete Intervention der NATO in Libyen habe das Sicherheitssystem in Nordafrika untergraben, die Verbreitung von Waffen und kriminellen Elementen auf dem gesamten Kontinent verursacht, und die Länder Südeuropas seien bedroht worden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow auf der Sitzung des Sicherheitsrates. 


Der russische Außenminister erinnerte die Mitglieder des UN-Sicherheitsrates daran, dass "die vor acht Jahren eingeleitete bewaffnete Intervention in Libyen das Land ins Chaos stürzte, das Sicherheitssystem in Nordafrika untergrub, zur Verbreitung von Waffen und kriminellen Elemente auf dem gesamten Kontinent", berichtete TASS.

"Libyen ist zu einem Zufluchtsort und Sprungbrett für die Aktivitäten verschiedener Terroristen geworden, deren Reihen von Militanten aus dem Irak, Syrien und anderen Ländern aufgefüllt werden. Auch die Staaten der Sahara-Saheel-Region leiden", sagte Lawrow.

"Die Sicherheit der Länder West- und Zentralafrikas sowie der Länder Südeuropas ist bedroht", sagte der Chef des russischen Außenministeriums bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates zur Stärkung von Frieden und Sicherheit in Afrika.

Im August rief Russland im UN-Sicherheitsrat zu einem kompromisslosen Kampf gegen die Aufhebung terroristischer Gruppen in Libyen und zur Ablehnung einer Politik der Doppelmoral auf.

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